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Von Eisenach über Erfurt und Eisleben nach Berlin führte die von Pfarrerin Mag.a Silvia Nittnaus organisierte Reise, um jene Orte und Stätten zu besichtigen, über die man schon einiges als gelernter Evangelischer im Religionsunterricht erfahren hatte. Die Wartburg in Eisenach mit der Lutherstube, Ort der Bibelübersetzung Luthers und unsere erste Station, thront imposant über dem Ort. Und da gerade Reformationstag war, bestand Pfarrerin Mag.a Silvia Nittnaus darauf, dass die gesamte Gruppe im Burghof "Ein feste Burg ist unser Gott" sang.

Nicht nur Luther sind die Ausstellungen auf der Wartburg gewidmet, sondern auch der heiligen Elisabeth (zu sehen ist die mit Mosaiken kunstvoll gestaltete Elisabethkemenate). Und weil das Leben damals geprägt war durch eine Vielzahl von Heiligen, kommt gleich die nächste ins Spiel: Die heilige Anna. Mit ihr vereinbarte Luther der Legende nach während eines starken Gewitters einen Deal: Wenn er das Gewitter überlebte, dann würde er Mönch werden! Er hat es überlebt und tatsächlich trat er ins Kloster ein.

Im Augustinerkloster Erfurt, das wir am kommenden Tag besichtigten, hat Luther dann seine theologisch geprägte Zeit als Mönch und Priester verbracht. In der Lutherzelle (seinem Zimmer) kamen ihm Zweifel: Der Ablasshandel, der Prunk der Renaissance und der Lebenswandel der Päpste dieser Zeit waren unter anderem Erscheinungen, die er mit der Kirche nicht vereinbaren konnte – was schlussendlich zum Bruch mit dieser führte.

Wir fuhren dann weiter nach Eisleben – Beginn und Ende eines erfüllten Lebens: Im Geburtshaus wird die Familie Luthers und die Bedeutung des Bergbaus in der Region gezeigt, im Sterbehausmuseum dagegen seine letzten Monate, Wochen und Tage.

Zum Abschluss unserer Reise besichtigten wir Potsdam mit seinem berühmten Schloss Sanssouci (das ist Französisch und bedeutet "ohne Sorgen"). Das hat zwar mit Luther überhaupt nichts zu tun, weil es das damals noch gar nicht gab, aber es war trotzdem ganz nett. Man müsste sich viel mehr Zeit nehmen, um die Spuren des Reformators noch genauer zu erkunden … aber was nicht ist, kann ja noch werden …

(Text und Fotos: Mag. Thomas Hänsler)

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