Am Sonntag, dem 20.09.2026, lud der Evangelische Gemeindeverband Nordburgenland gemeinsam mit den römisch-katholischen Pfarrgemeinden zum traditionellen ökumenischen Schöpfungsgottesdienst in den Fasangarten zwischen Nickelsdorf und Deutsch Jahrndorf ein. Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich der September von seiner schönsten Seite: Angenehmes Spätsommerwetter, strahlender Sonnenschein und die wunderbare Atmosphäre dieses besonderen Ortes bildeten den idealen Rahmen für die Feier.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus den verschiedenen Pfarrgemeinden der Region waren der Einladung gefolgt. So wurde einmal mehr sichtbar, dass die Sorge um die Schöpfung Menschen über Konfessionsgrenzen hinweg verbindet. Gemeinsam wurde Gottesdienst gefeiert, gebetet und darüber nachgedacht, welche Verantwortung wir für die uns anvertraute Welt tragen. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Sebastian Götzendorfer, MTh, und Pfarrer Martin Ninaparampil. Im Mittelpunkt standen die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung, aber auch die Aufgabe des Menschen, dieses Geschenk Gottes zu bewahren. Die Botschaft war klar: "Die Schöpfung kennt keine konfessionellen, politischen oder geografischen Grenzen. Sie ist uns allen anvertraut und fordert von jedem Einzelnen einen achtsamen und verantwortungsvollen Umgang."
Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgten der Posaunenchor Zurndorf sowie ein Gesangsensemble unter der Leitung von Christel Bergmeyer-Frost. Mit ihren Beiträgen verliehen sie dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre und bereicherten die Feier auf eindrucksvolle Weise.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gäste zu einer Agape eingeladen. Bei Getränken, der Jahreszeit auch angemessen, "Sturm" und frisch gebackenen Pogatscherln blieb noch ausreichend Zeit für Begegnungen und Gespräche. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Die gute Stimmung und das freundschaftliche Miteinander prägten diesen Teil des Nachmittags ebenso wie die gemeinsame Feier zuvor.
Der Schöpfungsgottesdienst hat sich längst als fixer Bestandteil im kirchlichen Jahreskreis unserer Region etabliert. Er erinnert uns jedes Jahr aufs Neue daran, dass der Schutz und die Bewahrung der Schöpfung keine Aufgabe Einzelner sind, sondern eine gemeinsame Verantwortung aller Menschen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern sowie den vielen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben. Ebenso bedanken wir uns bei den Mitwirkenden für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Die Einnahmen der Feier kommen zu gleichen Teilen der Diakonie und der Caritas zugute.
Wir freuen uns schon heute auf den nächsten ökumenischen Schöpfungsgottesdienst und auf viele Begegnungen im kommenden Jahr.








